Stopp heißt Stopp – Projekt zum gewaltfreien Umgang miteinander
- Grundschule Herzog Christian

- vor 1 Tag
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Wie gehen wir respektvoll miteinander um? Wo beginnen Grenzen? Und was bedeutet eigentlich Gewalt?
Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigten sich die 3. Klassen im Rahmen eines Projekts zum gewaltfreien Umgang, das vom Schulsozialdienst durchgeführt wurde. Ziel war es, die Klassengemeinschaft zu stärken, das gegenseitige Verständnis zu fördern und gemeinsam Strategien für ein friedliches Miteinander zu entwickeln.
Im Laufe des Projekttages setzten sich die Kinder mit unterschiedlichen Formen von Gewalt auseinander. Sie lernten, dass Gewalt nicht nur körperlich sein kann, sondern auch durch Worte oder Ausgrenzung entstehen kann. Gemeinsam wurden verschiedene Situationen besprochen, eingeordnet und reflektiert.
Dabei wurde schnell klar: Jeder Mensch empfindet Gewalt anders. Was für den einen noch Spaß ist, kann für den anderen bereits verletzend sein. Eine zentrale Erkenntnis des Tages lautete deshalb: Jeder darf selbst bestimmen, wann eine persönliche Grenze überschritten wird.
Besonders kreativ wurde es beim Basteln der eigenen „Stopp-Hand“. Sie steht symbolisch für die wichtigste Regel an unserer Schule: Stopp heißt Stopp. Wenn jemand „Stopp“ sagt, wird dies respektiert – ohne Diskussion. Die gestalteten Hände erinnern die Kinder nun täglich daran, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und auch die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu achten.
Das Projekt hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und gezeigt, wie wichtig Rücksichtnahme, Empathie und Respekt für ein gutes Miteinander sind.
Wir bedanken uns herzlich beim Schulsozialdienst für die Durchführung dieses wertvollen Projekts.

